Unita Blackwell – Wikipedia

Blackwell 1980

Unita Zelma Blackwell (geb. U. Z. Brown; 18. März 1933 in Lula, Coahoma County, Mississippi – 13. Mai 2019 in Ocean Springs, Mississippi) war eine US-amerikanische Aktivistin, die sich in der Bürgerrechtsbewegung für Menschenrechte einsetzte. Sie war die erste afroamerikanische Frau, die in Mississippi zur Bürgermeisterin gewählt wurde.[1]:10

Blackwell war Projektleiterin des Student Nonviolent Coordinating Committee (SNCC) und half in Wahlkämpfen zugunsten afroamerikanischer Kandidaten in Mississippi. Sie war Mitgründerin des Verbandes US–China Peoples Friendship Association, der einen kulturellen Austausch zwischen den USA und China betrieb. 2006 veröffentlichte sie die Autobiografie Barefootin’. Life Lessons from the Road to Freedom, die ihre Aktivitäten detailliert beschreibt.[2]

Kindheit und Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

U. Z. Brown wurde am 18. März 1933 in Lula geboren; ihre Eltern, Virda Mae and Willie Brown, waren Sharecroppers.[1]:10[3][4][5] Ihr Onkel gab ihr den Namen U. Z., den sie bis zur 6. Klasse behielt, als ein Lehrer sagte, dass sie einen richtigen Namen brauche. Sie entschied sich mit dem Lehrer für Unita Zelma.[1]:11, 47–48

Als sie drei Jahre alt war, floh ihr Vater nach Memphis, Tennessee, wohin seine Frau und Tochter ihm bald folgten.[1]:13 Die Familie zog mehrfach auf der Suche nach Arbeit weiter.[6]:15 Am 20. Juni 1938 trennten sich ihre Eltern wegen religiöser Differenzen. Mutter und Tochter zogen nach Helena-West Helena, Arkansas, zu einer Großtante, damit Unita Schulbildung erhielt.[1]:13 In Mississippi war das nicht möglich, denn schwarze Kinder durften dort die Schule nur zwei Monate besuchen und mussten dann wieder auf Baumwollfeldern arbeiten.[7][8] Während sie in West Helena lebten, besuchte sie oft ihren Vater in Memphis. In den Sommermonaten lebte sie mit ihren Großeltern in Lula, wo sie auf den Baumwollfeldern half.[1]:13–14 Während ihrer Kindheit verbrachte sie viel Zeit auf den Feldern in Mississippi, Arkansas und Tennessee, für 3 $ am Tag,[9] außerdem mit Tomatenschälen in Florida.[10] Mit 14 beendete sie die Schule nach der 8. Klasse, der Abschlussklasse einer kleinen Schule in Westside für schwarze Kinder.[1]:48–49 Sie musste Geld für ihre Familie verdienen.[6]:15

Ehe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit 25 Jahren lernte sie Jeremiah Blackwell kennen, der als Koch für das U.S. Army Corps of Engineers arbeitete.[1]:52–53 Einige Jahre später reisten sie nach Clarksdale, Mississippi, und wurden von einem Friedensrichter getraut.[11]:101 Im Januar 1957 erkrankte Unita Blackwell schwer, kam ins Krankenhaus in West Helena und wurde für tot erklärt. Sie lebte jedoch und erklärte später, eine Nahtod-Erfahrung erlebt zu haben.[1]:56–58 Der einzige Sohn des Paares, Jeremiah (Jerry), wurde am 2. Juli 1957 geboren.[1]:55[11]:101 1960 starb die Großmutter ihres Mannes, genannt Miss Vashti. Sie hinterließ ihm ein Shotgun House in Mayersville, Issaquena County, Mississippi, einer Siedlung (Town) mit etwa 300 Einwohnern, das das Paar einige Monate später bezog.[10][11]:101 In Mayersville begann Blackwell, sich für die Bürgerrechtsbewegung einzusetzen.[10]

Bürgerrechtsbewegung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskriminierung bei der Wahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blackwell schloss sich der Bürgerrechtsbewegung im Juni 1964 an, als zwei Aktivisten des Student Nonviolent Coordinating Committee nach Mayersville kamen, um in der Kirche, der sie angehörte, Versammlungen zum Wahlrecht von Afroamerikanern abzuhalten.[1]:65–74[12][13][14] In der folgenden Woche gingen sie und sieben weitere Personen zum Gerichtshaus, um einen Test zu machen, der die Bedingung für einen Eintrag ins Wahlregister war.[1]:3–8, 75[15] Während sie außerhalb des Gerichtshauses warteten, versuchte eine Gruppe weißer Farmer sie zu verscheuchen.[1]:3–8, 75 Ihre Gruppe wartete den ganzen Tag, doch nur zwei von ihnen konnten den Test machen. Der erlebte Rassismus machte den Tag zum Wendepunkt ihres Lebens, wie Blackwell sagte.[1]:7 Unita und Jeremiah verloren ihre Arbeit, als ihr Arbeitgeber erfuhr, dass sie zu der Gruppe gehörten, die sich für die Wahl registrieren lassen wollte.[1]:75–76

Blackwell versuchte drei weitere Male, die Registrierung für die Wahl zu erreichen. Im Frühherbst bestand sie den Test und war berechtigt zu wählen.[1]:76–77, 103–104 Wegen ihres Einsatzes in der Kampagne für das Wahlrecht wurde sie, wie andere, ständig belästigt.[6]:16

SNCC und andere Bewegungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Blackwell 1964 Fannie Lou Hamer getroffen und von ihren Erfahrungen in der Bürgerrechtsbewegung gehört hatte, schloss sie sich der Student Nonviolent Coordinating Committee (SNCC) an.[1]:82–83[16]:468 Sie wurde Projektleiterin für SNCC und organisierte Kampagnen zur Wahlregistrierung in Mississippi.[1]:83–92[17][18] Noch im selben Jahr wurde sie Mitglied im Vorstand der Mississippi Freedom Democratic Party (MFDP).[10][1]:104–106[19]:21 Ende August 1964 reiste sie mit 67 anderen MFDP-Delegierten zur Democratic National Convention in Atlantic City, New Jersey.[1]:106–117[20]

1965 war Blackwell an der Einführung des Head-Start-Programms für schwarze Kinder im Mississippi-Delta beteiligt, das von der Child Development Group of Mississippi geleitet wurde.[21][22][23] In den späten 1960er Jahren arbeitete Blackwell als Spezialistin für Gemeindeentwicklung mit dem National Council of Negro Women. In den 1970er Jahren wirkte sie durch diesen Rat an einem Programm für die Entwicklung von Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen mit und ermutigte Menschen im ganzen Land, Häuser zu bauen.[10] Während ihres Einsatzes für die Bürgerrechtsbewegung war sie mehr als 70-mal im Gefängnis, im Zusammenhang mit ihren Protesten und Aktionen.[6]:16

Politische Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1973 nahm Blackwell an 16 diplomatischen Reisen nach China teil, darunter einer Reise mit der Schauspielerin Shirley MacLaine 1973 für den Film The Other Half of the Sky.[7][24][25] Als Teil ihres Einsatzes für bessere Beziehungen zwischen den USA und China war Blackwell sechs Jahre lang Vorsitzende der US–China Peoples Friendship Association, einer Gesellschaft für den Kulturaustausch zwischen den USA und China.[10] 1979 wurde Blackwell für die Kommission für das Internationale Jahr des Kindes ernannt.[6]:16

Sie wurde 1976 zur Bürgermeisterin von Mayersville gewählt und blieb bis 2001 im Amt. Sie war damit die erste afroamerikanische Frau in Mississippi in einer solchen Position.[16]:418–19, 504[26][27][28] Zu ihren Aufgaben gehörte der Bau neuer Wohnviertel.[24][29] Blackwell erreichte Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt, um Mayersville mit Polizei und Brandschutz auszurüsten, sowie für Wasserversorgung, befestigte Straßen, Wohnraum für Senioren und Menschen mit Behinderung und weitere Infrastruktur.[10] Sie erregte landesweite Aufmerksamkeit, als sie sich für den Bau von erschwinglichen Wohnungen einsetzte.[6]:16

Sie gründete als Teil der Entwicklungsmaßnahmen die Mississippi Action for Community Education (MACE), eine Organisation zur Gemeindeentwicklung in Greenville, Mississippi.[30] Von 1990 bis 1992 war Blackwell Präsidentin der National Conference of Black Mayors.[16]:504[31] 1991 war sie Mitgründerin der Black Women Mayors’ Conference und wirkte als ihre erste Vorsitzende.[10]

Blackwell war als eine Stimme für ländliche Entwicklung anerkannt. 1979 lud Präsident Jimmy Carter sie zu einem Energiegipfel nach Camp David ein. Sie wurde 1992 als MacArthur Fellow geehrt und erhielt Fördermittel von 350.000 $ für ihr Projekt des Deer River Wohnungsbaus und anderer kreativer Lösungen für Probleme von Unterbringung und Infrastruktur in ihrem Staat.[24][32][33] Blackwell bewarb sich 1993 um eine Kandidatur für den Kongress der Vereinigten Staaten, aber sie wurde von Bennie Thompson in der Primary geschlagen.[10]

Blackwell schrieb, mit Unterstützung von JoAnne Prichard Morris, eine Autobiografie, die ihr Leben behandelt und 2006 erschien.

Krankheit und Tod[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 2008 verschwand Blackwell während einer Gedenkveranstaltung für Martin Luther King Jr. in Atlanta aus ihrem Hotel und wurde am Hartsfield-Jackson International Airport gefunden.[10][34] Sie war angeblich in einem Frühstadium von Demenz.[35] Ab 2014 soll sie in einem Altersheim an der Golfküste von Mississippi gelebt haben.[36]

Blackwell starb, am 13. Mai 2019 in einem Krankenhaus in Ocean Springs (Mississippi)[9] an Herz- und Lungenversagen sowie Komplikationen von Demenz, wie ihr Sohn mitteilte.[37]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Phillis Engelbert, Diane M. Sawinski: Activists, Rebels, and Reformers: A – F. U·X·L, 2000, ISBN 0-7876-4848-5.
  • Henry Hampton, Steve Fayer: Voices of Freedom. Bantam Books, New York, NY 1990, ISBN 0-553-05734-0.
  • Robert J. Schwartz: Can You Make A Difference?: A Memoir of a Life for Change. Lantern Books, New York, NY 2002, ISBN 1-59056-032-9.
  • George A. Sewell, Margaret L. Dwight: Mississippi Black History Makers. Univ. Press of Mississippi, 1984, ISBN 1-60473-390-X.
  • Juan Williams: Eyes on the Prize: America's Civil Rights Years (1954–1965). Viking Penguin, New York, NY 1987, ISBN 0-670-81412-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Unita Blackwell – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t Unita Blackwell, JoAnne Prichard Morris: Barefootin’: Life Lessons from the Road to Freedom. Crown Publishers, New York City, 2006; (amerikanisches Englisch, ISBN 0-609-61060-0).
  2. Margo Culley: Stepping Out and Moving Forward. In: wcwonline.org. 2008, archiviert vom Original am 11. März 2008; abgerufen am 27. April 2008 (amerikanisches Englisch, Buchbesprechung).
  3. Beth Wickenburg: She Got It in Her Head to Change Things. In: The Clarion-Ledger. 12. März 1978, abgerufen am 14. Mai 2022 (amerikanisches Englisch).
  4. March 18. In: The African American Registry. Archiviert vom Original am 1. Oktober 2009; abgerufen am 14. Mai 2022 (amerikanisches Englisch).
  5. Britt Middleton: This Day in Black History: March 18, 1933. In: BET National News. 18. März 2012, archiviert vom Original am 21. März 2012; abgerufen am 14. Mai 2022 (englisch).
  6. a b c d e f James Haskins: Distinguished African American Political and Governmental Leaders. Hrsg. von Eleanor Holmes Norton. Oryx Press, Phoenix, 1999, S. 16; (amerikanisches Englisch, ISBN 1-57356-126-6).
  7. a b Katharine Q. Seelye: Unita Blackwell, 68, Dies; Rights Crusader and Winner of Historic Election. In: The New York Times. 17. Mai 2019, archiviert vom Original am 19. Mai 2019; abgerufen am 14. Mai 2022 (englisch).
  8. Mike Garvey: Oral History with Honorable Unita Blackwell. In: Oral History Collections A–Z. Center for Oral History and Cultural Heritage, abgerufen am 14. Mai 2022 (englisch).
  9. a b Emily Langer: Unita Blackwell, Mississippi mayor who turned nation–s eyes on her forgotten hamlet, dies at 86. In: Washington Post. 15. Mai 2019, abgerufen am 14. Mai 2022 (englisch).
  10. a b c d e f g h i j Charles W. Carey: Blackwell, Unita. (Nicht mehr online verfügbar.) In: African-American Political Leaders, Revised Edition, A to Z of African Americans. Ehemals im Original; abgerufen am 14. Mai 2022 (englisch).@1@2Vorlage:Toter Link/www.fofweb.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  11. a b c Minion K. C. Morrison: Black Political Mobilization: Leadership, Power, and Mass Behavior. SUNY Press, 1987, ISBN 0-88706-515-5 (amerikanisches Englisch).
  12. Unita Blackwell. In: Washington University Film & Media Archive. Archiviert vom Original am 2. Oktober 2008; abgerufen am 9. Juni 2008 (englisch).
  13. John Biewen, Kate Cavett: Oh Freedom Over Me: Selected Interviews, Unita Blackwell. American Public Media, 1994, abgerufen am 27. Dezember 2009 (englisch).
  14. Henry Hampton, Steve Fayer: Voices of Freedom. Bantam Books, New York, 1990; (englisch, ISBN 0-553-05734-0).
  15. Interview with Unita Blackwell. In: Eyes on the Prize: America’s Civil Rights Years (1954–1965). Washington University Libraries, Film and Media Archive, Henry Hampton Collection, 7. Mai 1986, abgerufen am 24. Juli 2009 (englisch).
  16. a b c Susan Klopfer, Fred Klopfer: Where Rebels Roost … Mississippi Civil Rights Revisited. Lulu, 2005, ISBN 1-4116-4102-7 (amerikanisches Englisch).
  17. Robert J. Schwartz: Can You Make A Difference?: A Memoir of a Life for Change. Lantern Books, New York 2002, ISBN 1-59056-032-9.
  18. Cathleen Schine: Growing Up Female. In: The New York Review of Books. 20. November 2009, abgerufen am 15. Mai 2022 (englisch).
  19. Vicki Crawford, Jacqueline Anne Rouse, Barbara Woods: Women in the Civil Rights Movement: Trailblazers and Torchbearers, 1941–1965. Indiana University Press, 1993, ISBN 0-253-20832-7 (amerikanisches Englisch).
  20. Mississippi Freedom Democratic Party (MFDP). In: King Encyclopedia. 2. Juni 2017, abgerufen am 3. Dezember 2019 (englisch).
  21. Child Development Group of Mississippi runs Head Start programs. In: SNCC Digital Gateway. 18. August 2020, abgerufen am 15. Mai 2022 (englisch).
  22. Crystal Sanders: A chance for change: Head Start and Mississippi’s black freedom struggle. UNC Press, 2016, ISBN 978-1-4696-2780-9.
  23. Head Start and Civil Rights. In: pcusa.org. 29. Juli 2016, abgerufen am 14. Mai 2019 (englisch).
  24. a b c Peter T. Kilborn: A Mayor And Town Rise Jointly. In: The New York Times. 17. Juni 1992, archiviert vom Original am 14. November 2013; abgerufen am 27. April 2008 (englisch).
  25. Abraham H. Weiler: Film: MacLaine in China. In: The New York Times. 13. März 1975, archiviert vom Original am 18. Mai 2019; abgerufen am 15. Mai 2022 (englisch).
  26. Rural Development Leadership Network: Board of Directors/Officers. In: ruraldevelopment.org. Abgerufen am 27. April 2008 (englisch).
  27. Juan Williams: Eyes on the Prize: America’s Civil Rights Years (1954–1965). Viking Penguin, New York 1987, ISBN 0-670-81412-1.
  28. Rheta Grimsley Johnson: Voices speak through space and time. In: The Town Talk. 28. Februar 2015, abgerufen am 15. Mai 2022 (englisch).
  29. The Mississippi Delta Report. In: Racial and Ethnic Tensions in American Communities: Poverty, Inequality, and Discrimination. Band 7. United States Commission on Civil Rights, abgerufen am 15. Mai 2022 (englisch).
  30. Peter T. Kilborn: Tribute to Unita Blackwell (Senate – June 23, 1992). In: Congressional Record 102nd Congress (1991–1992). Library of Congress, archiviert vom Original am 17. Juli 2012; abgerufen am 15. Mai 2022 (englisch).
  31. Democrat delegates look back to ‘68 convention. In: The Daily Sentinel. 25. August 1996, S. 16, abgerufen am 15. Mai 2022 (englisch).
  32. Kay Mills: Unita Blackwell: MacArthur Genius Award Caps a Creative Political Life. In: Los Angeles Times. 2. August 1992, archiviert vom Original am 28. Dezember 2014; abgerufen am 15. Mai 2022 (englisch).
  33. Kathleen Teltsch: 33 Win MacArthur Awards, Including 17 Women. In: The New York Times. 16. Juni 1992, archiviert vom Original am 14. November 2013; abgerufen am 15. Mai 2022 (englisch).
  34. Mississippi mayor found safe. In: UPI.com. 20. Januar 2008, abgerufen am 15. Mai 2022 (englisch).
  35. Unita Blackwell Found after Brief Scare. In: WLBT3. 19. Januar 2008, archiviert vom Original am 2. Oktober 2008; abgerufen am 15. Mai 2022 (englisch).
  36. Jimmie E. Gates: From sharecropper to presidential adviser. In: The Clarion-Ledger. 13. Juni 2014, abgerufen am 15. Mai 2022 (englisch).
  37. Adam Ganucheau: Unita Blackwell, civil rights pillar and first black woman mayor in Mississippi, dies at 86. In: Mississippi Today. 13. Mai 2019, abgerufen am 13. Mai 2019 (englisch).